Migräne betrifft rund 14% der Weltbevölkerung und ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Für Patienten, die auf konventionelle Migränemedikamente nicht ansprechen oder deren Nebenwirkungen nicht tolerieren, zeigt medizinisches Cannabis vielversprechende Ergebnisse in der Prophylaxe und Akutbehandlung.
Was sind Migräne?
Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit wiederkehrenden, oft einseitigen, pulsierenden Kopfschmerzen. Begleitsymptome sind Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit und teilweise Aura-Phänomene. Chronische Migräne (≥15 Kopfschmerztage/Monat) kann die Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität massiv einschränken.
Typische Symptome
Wie hilft Cannabis bei Migräne?
Das Endocannabinoid-System spielt eine wichtige Rolle bei der Schmerzmodulation und Entzündungsregulation im trigemovaskulären System — dem Hauptakteur bei Migräne. THC und CBD können Entzündungen der Hirnhautgefäße reduzieren, die Serotonin-Freisetzung modulieren und die zentrale Sensibilisierung hemmen. Inhalation wirkt am schnellsten bei akuten Attacken.
Studien & Evidenz
- Eine Studie der University of Colorado (Rhyne et al., 2016) zeigte eine Reduktion der monatlichen Migräneattacken von 10,4 auf 4,6.
- Inhaliertes Cannabis reduzierte die Schmerzintensität bei akuter Migräne um durchschnittlich 47% (Cuttler et al., 2020).
- Eine italienische Studie zeigte, dass Cannabis als Prophylaxe die Attackenfrequenz um 40% senkte (Nicolodi et al., 2017).
Empfohlene Sorten
Prophylaxe: Ausgewogene THC:CBD-Sorten mit Caryophyllen (entzündungshemmend). Akutbehandlung: THC-dominante Sorten zur Inhalation für schnellen Wirkungseintritt. Bei begleitender Übelkeit: Sorten mit hohem Limonen-Anteil.
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