Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung, die nach traumatischen Erlebnissen auftreten kann. Medizinisches Cannabis zeigt vielversprechende Ergebnisse bei der Reduktion von Flashbacks, Albträumen und der chronischen Übererregung.
Was sind PTBS?
PTBS entwickelt sich nach traumatischen Erlebnissen wie Unfällen, Gewalt, Krieg oder Missbrauch. Kernsymptome sind Wiedererleben (Flashbacks, Albträume), Vermeidungsverhalten, emotionale Taubheit und chronische Übererregung (Hypervigilanz). Etwa 2-3% der Bevölkerung sind betroffen, bei Risikogruppen deutlich mehr.
Typische Symptome
Wie hilft Cannabis bei PTBS?
THC kann die Konsolidierung traumatischer Erinnerungen beeinflussen und die emotionale Reaktion auf Trigger abschwächen. Es reduziert die REM-Schlafphase, was Albträume vermindern kann. CBD wirkt über das Endocannabinoid-System angstlösend und kann die Löschung von Angsterinnerungen (Fear Extinction) fördern — ein wichtiger Prozess in der Traumatherapie.
Studien & Evidenz
- Eine randomisierte Studie (Jetly et al., 2015) zeigte, dass Nabilon (synthetisches THC) Albträume bei PTBS signifikant reduzierte.
- Cannabis-Patienten mit PTBS berichteten 75% weniger Flashbacks (Neumeister et al., 2013).
- Die Kombination von Cannabis und Psychotherapie zeigte bessere Ergebnisse als Psychotherapie allein (Rabinak et al., 2020).
Empfohlene Sorten
Indica-dominante Sorten mit moderatem THC (15-20%) und CBD-Anteil. Abends: höherer THC-Anteil gegen Albträume. Tagsüber: ausgewogene THC:CBD-Sorten für Angstreduktion ohne starke Sedierung.
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